Rosa-Luxemburg-Online-Lesekreis

Zum 150. Geburtstag von Rosa Luxemburg wollen wir nicht nur hippe Bilder und Sprüche der Gründerin der Kommunistischen Partei Deutschlands auf Insta und Facebook posten – wir wollen uns (auch) inhaltlich mit ihren Schriften auseinandersetzen.

Deswegen veranstalten die SDAJ Trier und die DKP Trier einen Online-Lesekreis zu ihrem Werk „Sozialreform oder Revolution?“ Ihr seid herzlich zum Online-Treffen eingeladen – Vorkenntnisse sind nicht erforderlich.

Das erste Treffen findet am Freitag, 12. März 2021 um 20Uhr statt. Ein Einstieg zum zweiten Treffen ist auch noch möglich.

Den Link zur Veranstaltung erhaltet ihr, wenn ihr eine E-Mail an sdaj-trier[ät]riseup.net schickt.

Rede zur Frauenkampftags-Demo

Am 8. März 2021 organisierte das Feministische Bündnis Trier eine Demo, an der circa 400 Menschen teilnahmen. Die Genossin Sigi hielt die Rede für SDAJ und DKP Trier:

Liebe Genoss*innen, liebe Freund*innen,

ich spreche heute für die Sozialistische Deutsche Arbeiterjugend (SDAJ) und die Kommunistische Partei (DKP).

Die Unterdrückung der Frau hat eine lange Geschichte und zieht sich durch unzählige Generationen von Menschen. Ohne das Recht auf Arbeit, gebunden an den Haushalt, fristete die proletarische Frau lange Zeit ein Leben in absoluter Abhängigkeit vom Mann. Ohne Recht auf Arbeit, kein Einkommen. Ohne Einkommen, keine Unabhängigkeit.
Ein wichtiger Schritt hin zur Emanzipation von Frauen war also, dass Frauen auch einer Lohnarbeit nachgehen konnten, um damit finanziell und materiell unabhängig zu werden. Reichte der Lohn von Frauen damals nicht ansatzweise aus, sich selbst oder die Familie zu ernähren, legte die Berufstätigkeit der Frau jedoch den ersten wichtigen Grundstein zur Unabhängigkeit vom Mann.
Den Kapitalisten diente die Frau als noch billigere Arbeitskraft, die sie einsetzen konnten, um Waren kostengünstiger zu produzieren und sich so einen Vorteil gegenüber anderen Kapitalisten zu verschaffen. Das sorgte für eine verschärfte Konkurrenz zwischen Männern und Frauen, da Männer ihre Jobs verloren oder selbst mit Lohndumping zu kämpfen hatten. Durch permanent sinkende Löhne wurde das Arbeiten beider Geschlechter notwendig, um die Familie zu ernähren.

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Bündnis Pflege.Auf.Stand in Mainz

Das Bündnis Pflege.Auf.Stand. besteht aus Beschäftigten in der Krankenpflege aus 55 rheinland-pfälzischen Kliniken sowie Altenpflegeeinrichtungen zahlreichen unterstützenden Organisationen, die es sich zur Aufgabe gemacht haben über die fortwehrend schlechten Arbeitsbedingungen in der Pflege zu informieren und gemeinsam mit gezielten Forderungen an die Politik Verbesserungen zu erkämpfen. So wurden 4 zentrale Forderungen erarbeitet, die durch öffentlichen Druck auf die Landesregierung dringend umgesetzt werden müssen, um das Fortbestehen einer qualitativen Pflege mit menschenwürdigen Arbeitsbedingungen in den Krankenhäusern und Pflegeheimen zu sichern.

Die 4 Forderungen im Wortlaut:
Wir fordern mehr Personal und verbindliche Personalvorgaben für alle Bereiche der professionellen Pflege.
Wir verlangen, dass keine Pflegefachperson mehr alleine im Dienst ist!

Wir erwarten eine tarifliche Bezahlung für alle und deutlich mehr Gehalt.
Wir benötigen eine bedarfsgerechte Finanzierung. Das DRG-System für die Krankenhäuser ist abzuschaffen. Für die Altenpflege wollen wir eine solidarische Pflegegarantie.

Am 08.03. fand eine, leider unter Pandemie-Bedingungen reduzierte, aber kraftvolle Demonstration stellvertretend für alle 43.000 Pflegekräfte im Bundesland statt, bei deren Abschlusskundgebung den regierenden Parteien im Landtag o.g. Forderungen überreicht wurden. Die Überreichung erfolgte unter Ankündigung, die Aktionen des stetig wachsenden Bündnisses nach und nach auszuweiten, bis ernsthaft auf die Forderungen eingegangen werde. Für September ist bereits ein große, zentrale Pflegeaufstand-Demonstration in Mainz geplant zu der, sofern die Pandemie es bis dahin zulässt, alle Pflegekräfte, Beschäftige der Krankenhäuser und Pflegeheime und alle unterstützenden Organisationen aufgerufen werden den Forderungen Nachdruck zu verleihen.
Als DKP und SDAJ sind wir Bündnispartner*innen und beteiligten uns an der trotz reduzierten Personenzahl beeindruckenden Demonstration durch die Mainzer Innenstadt.

Wir stehen uneingeschränkt hinter den Forderungen des Bündnisses und sehen es als unsere Verpflichtung den Aufstand der Pflegekräfte solidarisch zu unterstützen, denn das Problem liegt in den Ökonomisierungszwängen im Gesundheitssystem und dem Verkauf der Gesundheit als Ware. Das Problem heißt Kapitalismus.

+++ DEMOAUFRUF +++

White lives matter? Wtf?!

27.02. / 16.00 / Heuschreckbrunnen Ecke Stresemannstraße

Aus den Untiefen des untergegangenen Reichs meldet sich ein alter und allseits unbeliebter Bekannter zurück, Mister Safet Babic, seines Zeichens zugezogener aber deshalb nicht weniger fanatischer „deutscher Kamerad“ und „444-Allstar“.

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Querdenker:innen in Trier? Nicht mit uns!

Der neuen Querfront aus Schwurbler:innen & Rechten entschlossen entgegentreten!

Am kommenden Samstag, den 30.01.2021 um 14.00 Uhr auf dem Hauptmarkt, versuchen die Querdenker:innen erneut und im
großen Stil in Trier Fuß zu fassen.

Angetrieben wird dieser neue Versuch durch den Trierer „Aktivismus“-Neuling Kevin Singh, der seines Zeichens zum neuen Poster Boy der Szene mutiert und sich am Sonntag in Wittlich fröhlich & ohne Maske beim Flyer verteilen und Handshake mit dem Landtags vorzeige Höcke-Groupie Jens Ahnemüller hat ablichten lassen. Kevin wird übrigens nicht müde zu betonen, dass das ExHaus hinter ihm stehe und er breiten Support von dessen Mitgliedern erfahre (wtf?!).
Aber anders als zuvor, lassen sich dieses Mal anscheinend auch viele stabile Rechte von dem Aufruf ansprechen und es wird sogar offen/unkommentiert auf die Unterstützung der regionalen NPD gehofft. Zudem wird heftig und überregional mobilisiert.

Für uns steht fest, dass wir auch diesen Versuch wieder im Keim ersticken werden und den faktenresistenten Nazis von gestern, heute & morgen den Tag vermiesen werden!

Dafür brauchen wir euch!

Ja, auch unser widerstrebt es, zum jetzigen Zeitpunkt der Pandemie zu Demos aufzurufen, doch wir wissen auch, dass wenn dieses Event unkommentiert bleibt, wir eine Bewegung in Trier haben werden, die wirklich niemand wollen kann.
Wir haben aus Gründen des Infektionsschutzes die Demobereiche unter den verschiedenen Akteuren aufgeteilt, um möglichst effektiv und mit geringem Risiko gegen die rechten Schwurbler:innen vorgehen zu können.

Das ganze sieht wie folgt aus:

Hauptmarkt Ecke Simeonstraße:
Die Linke. Trier

Hauptmarkt Ecke Sternstraße/Dom:
Antifa & Friends

Hauptmarkt Ecke Grabenstraße/Pranger:
DKP Trier und SDAJ Trier

Hauptmarkt Ecke Fleischstraße:
Aktionsbündnis Exhaus bleibt!

Wir bitten euch, euch so gut wie es geht auf die entsprechenden Demos aufzuteilen. Es bringt nichts, wenn der Großteil in einer Ecke des Hauptmarktes steht.
Zudem, obwohl wir denken, dass das allen Beteiligten unserer Seite klar ist, denkt bitte an Masken & Abstand, achtet aufeinander und macht keine Alleingänge. Wir sind gemeinsam vor Ort, um zu zeigen, dass in Trier kein Platz für reaktionäres Denken ist. Seien es die Querdenker:innen, die AfD, die NPD oder wie in diesem Fall (mal wieder) ein grottiger Eintopf aus all dem.

Trier bleibt bunt, Trier bleibt offen, Trier bleibt stabil gegen Rechts!

Wir sehen uns am Samstag ab 13:30Uhr, alerta!

Kundgebungsverschiebung auf unbestimmte Zeit

Protest wäre so bitter notwendig. Öffentlicher Protest, auf der Straße. Mit Reden, Transparenten und allem, was dazu gehört. Um deutlich zu machen, dass es nicht sein kann, dass auch ein Jahr Pandemie nichts an der Ausrichtung unserer Wirtschaft auf Profit, an der Unterfinanzierung unseres Gesundheits- und Schulsystems, an fehlender Hilfe für Geflüchtete, Obdachlose oder Familien in Not, an Aufrüstung und Kriegspolitik geändert hat. Dass es nicht sein kann, Millionen Kunstschaffende und Gewerbetreibende um ihre Existenz und Millionen Beschäftigte um ihren Arbeitsplatz bangen zu lassen, während Geld und Mittel da wären – während Milliardäre reicher werden und Großkonzerne Gewinne einfahren.

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Treffen in Zeiten von Corona

Die Covid-19-Pandemie hat die Welt fest im Griff. Deswegen müssen auch wir Kommunistinnen und Kommunisten neue Wege finden mit der Situation umzugehen und trotzdem aktiv zu bleiben.

Abhängig von der aktuellen Pandemielage fanden und finden unsere Treffen weiterhin im zwei Wochenrhythmus Donnerstagabends statt – allerdings online. Wenn ihr Interesse an Kontakt zur DKP Trier habt, schreibt uns eine E-Mail an dkp-trier[ät]riseup.net

Schluss mit der Corona-Politik im Sinne der Reichen!

Waren die Beschäftigten im Öffentlichen Dienst den Regierenden vor kurzem nicht viel mehr wert als ein müdes Klatschen, machen sie nun deutlich, was sie tatsächlich unter „Systemrelevanz“ verstehen. Nicht weniger als 5,4 Milliarden Euro werden mitten in der Pandemie für 38 neue Kampfflugzeuge vom Typ „Eurofighter“ ausgegeben. Und das ist erst der Anfang: weitere 55 „Eurofighter“ sollen folgen, ebenso 45 F18-Kampfjets, bewaffnete Drohnen und vieles mehr. Die Inszenierung der Bundeswehr als „Helfer“ im kaputt gesparten Gesundheitssystem dient wesentlich der Militarisierung der Gesellschaft, nicht der Stärkung der Gesundheitsversorgung. Das ist keine Politik im Sinne der Masse der Bevölkerung, sondern jener Weniger, die von Aufrüstung und Krieg profitieren! Während die Superreichen nicht um ihr Vermögen bangen müssen und sogar noch reicher werden, fehlt es in den Schulen an Lehrkräften, Hygienemöglichkeiten und Lüftungsanlagen. Millionen kleine Gewerbetreibende, Kunstschaffende, aber auch Studierende wissen nicht, wie sie finanziell über die Runden kommen sollen. Die Leben hunderttausender Obdachlose sind unmittelbar bedroht und Menschen verrecken an den Grenzen der EU nicht zuletzt auf Grund des politischen Unwillens der Bundesrepublik. Gleichzeitig gibt es kaum ein großes Unternehmen, das keinen Stellenabbau angekündigt hat. Die großen Konzerne versuchen die Pandemie zu nutzen, um die Wirtschaftskrise auf die Beschäftigten abzuwälzen und den Weg frei zu machen für zukünftige Milliardenprofite. Und obwohl Infektionsschutzmaßnahmen ohne Zweifel notwendig und richtig sind, kann es nicht sein, dass die Bekämpfungsstrategie Nummer 1 der Bundesregierung das Einschränken von Grundrechten ist, statt die Krankenhäuser und Gesundheitsämter mit ausreichend Personal auszustatten. Nichts Wesentliches wurde bisher gegen die Überlastung im Pflege- und Gesundheitssektor unternommen, das System der Fallpauschalen, welches Gesundheit zur Ware macht, wird unverändert fortgeführt. Das alles zeigt: So kann es nicht weitergehen, es reicht! Wir fordern: – Geld für Bildung, Gesundheit, Soziales und Fluchtursachenbekämpfung statt Aufrüstung und Militarisierung! – Krise nicht auf Kosten der Masse der Bevölkerung – Superreiche und Großkonzerne zur Kasse! – Mehr Personal im Gesundheitswesen – weg mit Fallpauschalen und Profitlogik!

Kommt am Samstag 19. Dezember um 12Uhr zur Kundgebung auf dem Trierer Kornmarkt.

Bitte beachtet die geltenden Abstandsregelungen und denkt an euren Mund-Nasenschutz.

Unterstützer*innen des Aufrufs:

– Antifa Trier

– Deutsche Friedensgesellschaft – Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen (DFG/VK) Trier

– Deutsche Kommunistische Partei (DKP) Trier

– Komplex – Infoladen Trier

– Sozialistische Deutsche Arbeiterjugend (SDAJ) Trier

…weitere Anfragen laufen. Schreibt uns, wenn ihr auch den Aufruf unterstützen wollt!

Abrüsten statt aufrüsten – Aktionstag

Gestern haben wir uns gemeinsam mit der SDAJ Trier, dem DGB Region Trier und anderen Aktiven, die sich für Frieden einsetzen, am Aktionstag (bundesweit): „Abrüsten statt Aufrüsten“ beteiligt, der in Trier von der AG Frieden Trier organisiert wurde.

Die wegen Corona sowieso schon kleiner geplante Aktion wurde wegen der furchtbaren Amok-Fahrt am Dienstag von der Porta Nigra kurzfristig in den Palastgarten verlegt.

#abrüstenstattaufrüsten