
Die SDAJ Trier und DKP Trier solidarisieren sich mit den Streiks der IG Metall






Die SDAJ Trier und DKP Trier solidarisieren sich mit den Streiks der IG Metall






Am Freitag, 16.3. findet um 20Uhr das zweite Treffen des Rosa-Luxemburg-Online-Lesekreises statt. Man kann noch einsteigen – Zugangsdaten bekommt man über die Mail-Adresse der SDAJ Trier. Wir freuen uns auf euch.

Das Chaos hat System – für einen solidarischen Shutdown!
Es ist keine vernünftige Strategie, von einem Lockdown in den nächsten zu stolpern, irgendwie auf’s Impfen zu hoffen und dabei Tausende Tote in Kauf zu nehmen.
Es ist keine vernünftige Strategie, viel zu niedrige Unterstützungsleistungen viel zu spät auszuzahlenund dabei Tauende Insolvenzen und Existenzvernichtungen in Kauf zu nehmen.
Es ist keine vernünftige Strategie Schulen und Kindergärten abwechselnd zu öffnen und zu schließen,während der Gesundheitsschutz auf der Strecke bleibt und die Überbelastung von Eltern miteingeplant wird.
Es ist keine vernünftige Strategie, Bundeswehrsoldaten zu Militarisierungszwecken in dieGesundheitsämter zu stecken, aber an den katastrophalen Arbeitsbedingungen und der Gewinnorientierung im Gesundheitswesen nichts zu ändern.
Es ist keine vernünftige Strategie, die Lasten der Krise auf die Masse der Bevölkerung abzuwälzenund dabei Großkonzerne ihre Milliardengewinne einfahren zu lassen.
Was wir brauchen, ist ein konsequenter Shutdown, weil jede:r Corona-Tote eine:r zu viel ist, weil fürArbeiter:innen, Familien, Kunstschaffende, Studierende oder Gewerbetreibende ein monatelangesHin und Her unzumutbare Unsicherheit und Belastungen bedeutet!
Was wir brauchen, ist die Garantie jedes Arbeitsplatzes, hundertprozentige Lohnfortzahlung, massiveAufstockung des Personals im Gesundheitswesen und Unterstützung Aller, die die Krise besondershart trifft!
Was wir brauchen, ist eine Covid-Solidaritätsabgabe auf hohe Vermögen, Unternehmensgewinne,Finanztransaktionen und die höchsten Einkommen!
Was wir brauchen, ist die Organisierung fortschrittlicher, antikapitalistischer Kräfte, mit denen sichdie Umsetzung dieser Forderungen durchführen lässt. Denn: Wir werden diese nur gegen diekurzfristigen Profitinteressen der Konzerne und große Teile der Politik erkämpfen können. Ohne die Macht der Gewerkschaften, ohne die Macht fortschrittlicher Kräfte aus der Zivilbevölkerung wird dasnicht möglich sein!
Kommt am 27.03.2021 um 11Uhr zur Demo auf dem Hauptmarkt

Zum 150. Geburtstag von Rosa Luxemburg wollen wir nicht nur hippe Bilder und Sprüche der Gründerin der Kommunistischen Partei Deutschlands auf Insta und Facebook posten – wir wollen uns (auch) inhaltlich mit ihren Schriften auseinandersetzen.
Deswegen veranstalten die SDAJ Trier und die DKP Trier einen Online-Lesekreis zu ihrem Werk „Sozialreform oder Revolution?“ Ihr seid herzlich zum Online-Treffen eingeladen – Vorkenntnisse sind nicht erforderlich.
Das erste Treffen findet am Freitag, 12. März 2021 um 20Uhr statt. Ein Einstieg zum zweiten Treffen ist auch noch möglich.
Den Link zur Veranstaltung erhaltet ihr, wenn ihr eine E-Mail an sdaj-trier[ät]riseup.net schickt.
Am 8. März 2021 organisierte das Feministische Bündnis Trier eine Demo, an der circa 400 Menschen teilnahmen. Die Genossin Sigi hielt die Rede für SDAJ und DKP Trier:

Liebe Genoss*innen, liebe Freund*innen,
ich spreche heute für die Sozialistische Deutsche Arbeiterjugend (SDAJ) und die Kommunistische Partei (DKP).
Die Unterdrückung der Frau hat eine lange Geschichte und zieht sich durch unzählige Generationen von Menschen. Ohne das Recht auf Arbeit, gebunden an den Haushalt, fristete die proletarische Frau lange Zeit ein Leben in absoluter Abhängigkeit vom Mann. Ohne Recht auf Arbeit, kein Einkommen. Ohne Einkommen, keine Unabhängigkeit.
Ein wichtiger Schritt hin zur Emanzipation von Frauen war also, dass Frauen auch einer Lohnarbeit nachgehen konnten, um damit finanziell und materiell unabhängig zu werden. Reichte der Lohn von Frauen damals nicht ansatzweise aus, sich selbst oder die Familie zu ernähren, legte die Berufstätigkeit der Frau jedoch den ersten wichtigen Grundstein zur Unabhängigkeit vom Mann.
Den Kapitalisten diente die Frau als noch billigere Arbeitskraft, die sie einsetzen konnten, um Waren kostengünstiger zu produzieren und sich so einen Vorteil gegenüber anderen Kapitalisten zu verschaffen. Das sorgte für eine verschärfte Konkurrenz zwischen Männern und Frauen, da Männer ihre Jobs verloren oder selbst mit Lohndumping zu kämpfen hatten. Durch permanent sinkende Löhne wurde das Arbeiten beider Geschlechter notwendig, um die Familie zu ernähren.
Das Bündnis Pflege.Auf.Stand. besteht aus Beschäftigten in der Krankenpflege aus 55 rheinland-pfälzischen Kliniken sowie Altenpflegeeinrichtungen zahlreichen unterstützenden Organisationen, die es sich zur Aufgabe gemacht haben über die fortwehrend schlechten Arbeitsbedingungen in der Pflege zu informieren und gemeinsam mit gezielten Forderungen an die Politik Verbesserungen zu erkämpfen. So wurden 4 zentrale Forderungen erarbeitet, die durch öffentlichen Druck auf die Landesregierung dringend umgesetzt werden müssen, um das Fortbestehen einer qualitativen Pflege mit menschenwürdigen Arbeitsbedingungen in den Krankenhäusern und Pflegeheimen zu sichern.

Die 4 Forderungen im Wortlaut:
Wir fordern mehr Personal und verbindliche Personalvorgaben für alle Bereiche der professionellen Pflege.
Wir verlangen, dass keine Pflegefachperson mehr alleine im Dienst ist!
Wir erwarten eine tarifliche Bezahlung für alle und deutlich mehr Gehalt.
Wir benötigen eine bedarfsgerechte Finanzierung. Das DRG-System für die Krankenhäuser ist abzuschaffen. Für die Altenpflege wollen wir eine solidarische Pflegegarantie.

Am 08.03. fand eine, leider unter Pandemie-Bedingungen reduzierte, aber kraftvolle Demonstration stellvertretend für alle 43.000 Pflegekräfte im Bundesland statt, bei deren Abschlusskundgebung den regierenden Parteien im Landtag o.g. Forderungen überreicht wurden. Die Überreichung erfolgte unter Ankündigung, die Aktionen des stetig wachsenden Bündnisses nach und nach auszuweiten, bis ernsthaft auf die Forderungen eingegangen werde. Für September ist bereits ein große, zentrale Pflegeaufstand-Demonstration in Mainz geplant zu der, sofern die Pandemie es bis dahin zulässt, alle Pflegekräfte, Beschäftige der Krankenhäuser und Pflegeheime und alle unterstützenden Organisationen aufgerufen werden den Forderungen Nachdruck zu verleihen.
Als DKP und SDAJ sind wir Bündnispartner*innen und beteiligten uns an der trotz reduzierten Personenzahl beeindruckenden Demonstration durch die Mainzer Innenstadt.

Wir stehen uneingeschränkt hinter den Forderungen des Bündnisses und sehen es als unsere Verpflichtung den Aufstand der Pflegekräfte solidarisch zu unterstützen, denn das Problem liegt in den Ökonomisierungszwängen im Gesundheitssystem und dem Verkauf der Gesundheit als Ware. Das Problem heißt Kapitalismus.

Die Kleinzeitung der SDAJ Trier und der DKP Trier ist nun zu haben, wenn nicht in Deinem Briefkasten oder Deinem Email-Postfach, dann hier online:

Das Feministische Bündnis Trier (FBT) organisiert eine Demo zum Frauen*kampftag! Wir unterstützen den Aufruf zur Demo, den man hier nachlesen kann: https://feministischesbuendnis.noblogs.org/post/2021/01/23/aufruf-zur-feministischen-demo-am-8-marz-des-feministischen-bundnis-trier-fbt/
White lives matter? Wtf?!
27.02. / 16.00 / Heuschreckbrunnen Ecke Stresemannstraße

Aus den Untiefen des untergegangenen Reichs meldet sich ein alter und allseits unbeliebter Bekannter zurück, Mister Safet Babic, seines Zeichens zugezogener aber deshalb nicht weniger fanatischer „deutscher Kamerad“ und „444-Allstar“.
WeiterlesenDer neuen Querfront aus Schwurbler:innen & Rechten entschlossen entgegentreten!
Am kommenden Samstag, den 30.01.2021 um 14.00 Uhr auf dem Hauptmarkt, versuchen die Querdenker:innen erneut und im
großen Stil in Trier Fuß zu fassen.

Angetrieben wird dieser neue Versuch durch den Trierer „Aktivismus“-Neuling Kevin Singh, der seines Zeichens zum neuen Poster Boy der Szene mutiert und sich am Sonntag in Wittlich fröhlich & ohne Maske beim Flyer verteilen und Handshake mit dem Landtags vorzeige Höcke-Groupie Jens Ahnemüller hat ablichten lassen. Kevin wird übrigens nicht müde zu betonen, dass das ExHaus hinter ihm stehe und er breiten Support von dessen Mitgliedern erfahre (wtf?!).
Aber anders als zuvor, lassen sich dieses Mal anscheinend auch viele stabile Rechte von dem Aufruf ansprechen und es wird sogar offen/unkommentiert auf die Unterstützung der regionalen NPD gehofft. Zudem wird heftig und überregional mobilisiert.
Für uns steht fest, dass wir auch diesen Versuch wieder im Keim ersticken werden und den faktenresistenten Nazis von gestern, heute & morgen den Tag vermiesen werden!
Dafür brauchen wir euch!
Ja, auch unser widerstrebt es, zum jetzigen Zeitpunkt der Pandemie zu Demos aufzurufen, doch wir wissen auch, dass wenn dieses Event unkommentiert bleibt, wir eine Bewegung in Trier haben werden, die wirklich niemand wollen kann.
Wir haben aus Gründen des Infektionsschutzes die Demobereiche unter den verschiedenen Akteuren aufgeteilt, um möglichst effektiv und mit geringem Risiko gegen die rechten Schwurbler:innen vorgehen zu können.
Das ganze sieht wie folgt aus:
Hauptmarkt Ecke Simeonstraße:
Die Linke. Trier
Hauptmarkt Ecke Sternstraße/Dom:
Antifa & Friends
Hauptmarkt Ecke Grabenstraße/Pranger:
DKP Trier und SDAJ Trier
Hauptmarkt Ecke Fleischstraße:
Aktionsbündnis Exhaus bleibt!
Wir bitten euch, euch so gut wie es geht auf die entsprechenden Demos aufzuteilen. Es bringt nichts, wenn der Großteil in einer Ecke des Hauptmarktes steht.
Zudem, obwohl wir denken, dass das allen Beteiligten unserer Seite klar ist, denkt bitte an Masken & Abstand, achtet aufeinander und macht keine Alleingänge. Wir sind gemeinsam vor Ort, um zu zeigen, dass in Trier kein Platz für reaktionäres Denken ist. Seien es die Querdenker:innen, die AfD, die NPD oder wie in diesem Fall (mal wieder) ein grottiger Eintopf aus all dem.
Trier bleibt bunt, Trier bleibt offen, Trier bleibt stabil gegen Rechts!
Wir sehen uns am Samstag ab 13:30Uhr, alerta!