Nachstehend dokumentieren wir den augesprochen guten Redebeitrag der Sozialistischen Deutschen Arbeiterjugend (SDAJ) Trier zur Seebrücke Demo am 6.Juli 2019 in Trier:
Liebe Genoss*innen, liebe Freund*innen, ich spreche heute für die Sozialistische Deutsche Arbeiterjugend SDAJ.
„Free Rackete“ und „Menschenleben retten ist kein Verbrechen“ sind Slogans, die in den letzten Tagen durch die Sozialen Medien, die Gesellschaft und durch die Politik gingen. Fast jeder und jede namhafte Politiker*in von SPD und GRÜNE bis hin zur CSU, haben sich für die sofortige Freilassung der festgenommenen Kapitänin Carola Rackete ausgesprochen. Diese prinzipiell richtige Forderung aus den Mündern der Regierungsparteien oder solchen, die es noch werden wollen, zu hören, ist aber an Scheinheiligkeit kaum zu übertreffen.
Aufruf zur Demonstration am Samstag, 06. Juli 2019 ab 12Uhr am Trierer Kornmarkt veranstaltet von der Seebrücke Trier:
Solidarität mit Sea-Watch, Carola Rackete und allen Geflüchteten!
Die „Seebrücke“ ruft für diesen Samstag, den 06.07.2019, zu Demonstrationen in ganz Deutschland auf. In Trier findet ab 12:00 Uhr eine Kundgebung auf dem Kornmarkt statt.
Nach der Festnahme von Carola Rackete und der Beschlagnahmung der Sea-Watch III gehen am Wochenende wieder tausende Menschen gegen die Kriminalisierung der Seenotrettung auf die Straße und fordern, das Ende des Sterbens im Mittelmeer.
Darüber hinaus gibt es genug Gründe, gegen die deutsche sowie europäische Flüchtlingspolitik zu protestieren. Deals mit Despoten und Menschenhändlern, um Geflüchtete gar nicht erst nach Europa kommen zu lassen. Eine stets regressivere Asylrechtsgesetzgebung vor Ort. Ein öffentlicher Diskurs, der fernab und entgegen jeglicher empirischen Grundlage Menschenleben als Verhandlungsmasse zur Abschreckung gegen den so genannten ‚pull-faktor‘ nutzen will.
Kommt zur Kundgebung am Samstag um für eine humane Flüchtlingspolitik ein zu stehen.
Kommt zur Kundgebung am Samstag um für eine humane Flüchtlingspolitik ein zu stehen.
Am kommenden Wochenende (06. & 07. Juli) findet das ‚Wisefest‘, das Pressefest der ‚Zeitung vum lëtzebuerger Vollek‘, der Zeitung der Kommunistischen Partei Luxemburgs (KPL) im Park Backes (Rue de Niederkorn, Suessem/Sanem/Sassenheim) statt. In netter Atmosphäre kann jede und jeder hier Bücher kaufen, schlendern, verschiedene Stände unserer Schwesterparteien und deren Jugendverbände besuchen, politisch diskutieren oder das immer herausragende Essen genießen. Wir werden gemeinsam mit der SDAJ Trier ab Sonntagmittag vor Ort sein.
Kommt auch vorbei! Es ist immer ein sehr schönes Pressefest!
Die erste Ausgabe „Roten Spitze“, der Kleinzeitung der DKP Trier, für die Angestellten des Saarburger Krankenhauses ist fertiggestellt und wurde auch schon an Mitarbeiter*innen des Krankenhauses und des angeschlossenen Altenheimes verteilt und kann hier runtergeladen werden:
100% der IG Metall-Mitglieder bei den Hennigsdorfer Elektrostahlwerken (HES) in #Trier haben für Streik gestimmt – ab heute wird 12 Wochen für einen Tarifvertrag gestreikt!
Unterstützt die Kolleginnen und Kollegen am Werk, mit einem Solibeitrag auf https://igmetall-riva.de/solidaritaet/ und bei der Solidemo am kommenden Donnerstag ab 11:30Uhr an der Porta Nigra!
Liebe Genoss*innen, liebe Genossen,
liebe Freund*innen und Freunde,
ich halte heute die Rede für die DKP, die Kommunistische Partei in Trier.
Heute treffen sich in der Trierer Stadtbibliothek bekennende Antifeminist*innen und Rechte zu einem Vortrag, der vom sogenannten „Trierer Bündnis für Lebensrecht und
Menschenwürde“ und der „Aktion Lebensrecht für alle“ veranstaltet wird. Beide erlangten 2013 Bekanntheit in ganz Trier durch die Versendung von Plastikembryonen an 20.000 Trierer Haushalte, wodurch das Selbstbestimmungsrecht von Frauen weiter untergraben werden sollte. Durch einseitige Informationen wollen die genannten Vereine Frauen gezielt Schuldgefühle und Angst unter dem Deckmantel des Lebensschutzes vermitteln.
Am 18. Mai 2019 erschien dieser Artikel in der Tageszeitung junge Welt. Mit freundlicher Genehmigung der Redaktion der jungen Welt dürfen wir den Artikel hier dauerhaft veröffentlichen:
Trier vor zehn Jahren: Überfall auf Antifaschisten. Verbindungen mit Polizei bis heute wenig beachtet
Artikel von Simon Becker & Konni Kanty
An diesem Sonnabend jährt sich der Angriff einer Gruppe Trierer Neonazis auf Antifaschisten zum zehnten Mal. In der Nacht vom 18. Mai 2009 hatte die Polizei in Trier – mitten im Kommunalwahlkampf in Rheinland-Pfalz – drei Antifaschisten aufgegriffen, die sie des Abhängens von Wahlkampfplakaten der faschistischen NPD verdächtigte. Nachdem die drei aus einer Polizeidienststelle entlassen worden waren, passten mehrere Rechte die drei Antifaschisten ab und attackierten sie (siehe jW vom 13.10.2010). Zwei konnten fliehen, der dritte fiel und wurde von den Schlägern krankenhausreif geprügelt. Dafür angeklagt wurden Safet Babic, Vorsitzender der NPD-Ortsgruppe, Martin Auler, damals Vorstandsmitglied der NPD in Trier, und ein Mitglied der CDU-Jugendorganisation »Junge Union« in Koblenz.
Am 18.Mai zeigt die DKP Trier im Rahmen des Aktionstages zur EU-Wahl den Dokumentarfilm IUVENTA über die Arbeit der Seenotretter von Jugend Rettet an den EU-Außengrenzen. Anschließend wird es eine Diskussion geben. Los geht’s im Komplex – Infoladen Trier (Hornstraße 7, Trier-West) um 19Uhr – der Eintritt ist frei
Gestern war, nach seinem Besuch bei der KPL – d’Kommunisten in Luxemburg, der Vorsitzende der Magyar Munkáspárt Thürmer Gyula und Marina Pilajeva, Mitglied des ZK der Arbeiterpartei Ungarns und Verantwortliche für Internationale Beziehung zu Gast bei uns in Trier.
Außerdem durften wir die stellvertretende Parteivorsitzende der Deutsche Kommunistische Partei – DKP Wera Richter und die Redakteurin der Unsere Zeit Milena Deymann an der Mosel begrüßen.